für Imker ist es in der Regel sehr mühsam alle Völker voll im Griff zu haben. Aus diesem Grund können Sie jetzt mit der Online Stockkarte von überall auf Ihre Völker zugreifen und Ihre Tätigkeiten dokumentieren und planen. Einfach und schnell ob Handy oder am PC/Laptop.
Ziel dieses Portals ist eine einfache Verwaltung für Bienenstände und deren Völker, damit der Imker nicht immer alles von Hand aufschreiben muss. Mit Hilfe eines QRCodes, welcher der Imker direkt auf dem Portal generieren und ausdrucken kann, kann mit dem Smartphone dieser gescannt werden und kommt so schnell auf den entsprechenden Bienenstock.
? Der ganz grosse Vorteil ist, dieses Portal kann von überall aus genutzt werden. Es ist eine Web Applikation und kann somit auf dem PC, Tablet oder Smartphone genutzt werden. So kann auch zuhause oder direkt am Bienenstand damit gearbeitet werden.
Unten habe ich ein paar Bilder angefügt, damit man sich ein Bild machen kann, wie das ganze aussieht. Mit dem Benutzer demo und dem Passwort demo kann man sich einloggen und ausprobieren. Es werden keine Änderungen übernommen!
Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:
Um den negativen Einfluss der Asiatischen Hornisse möglichst tief zu halten, ist neben den technischen Schutzmassnahmen, wie dem gittergeschützten Flugloch und dem Fluglochschieber mit Höhenbegrenzung, in erster Linie die Gesundheit und Vitalität der Bienenvölker entscheidend.
Gesunde und starke Völker halten den Angriffen der Hornisse eher stand und verkraften auch den Verlust an erbeuteten Bienen besser. Ein funktionierender Ansatz ist das Imkern nach BGD-Betriebskonzept. Dieses schafft die Basis für eine gute Bienengesundheit, unter anderem mit geringer Milben- und Virenlast. Früh im Jahr gebildete Jungvölker legen solide Futterreserven an und reduzieren die Varroa in den Stammvölkern. Eine gute Versorgung mit Futter und Pollen zum Zeitpunkt der Angriffe durch die Asiatische Hornisse ist wichtig. Sie attackiert oft Völker, bei denen etwas nicht in Ordnung ist. Beflogene Völker sollten auf Stärke, Gesundheit und Futterversorgung kontrolliert werden.
Kleine Einheiten wie Begattungskästchen sind besonders gefährdet. In Gebieten mit starker Präsenz der Asiatische Hornisse, sind Königinnen nach Möglichkeit früh zu verwerten oder in grösseren Einheiten zu halten.
Sichtungen von Asiatischen Hornissen sind auf der Plattform www.asiatischehornisse.ch zu melden. Nur so werden die zuständigen kantonalen Stellen informiert und können reagieren. Die Nestsuche und -entfernung in der Nähe von Bienenständen ist nach wie vor die wirksamste Methode zur Entlastung angegriffener Bienenvölker. Eine Beteiligung der Imkerschaft an der Suche, in Absprache mit der koordinierenden kantonalen Stelle, liegt im eigenen Interesse und gehört zur guten Imkerpraxis.
Das Aufstellen von Fallen schützt die Bienen erwiesenermassen nicht und schädigt die Artenvielfalt. Auf den Gebrauch von Fallen ist zu verzichten.
Wichtige BGD-Merkblätter und Zusatzinformationen:
Damit die Winterbienen durch die Varroa nicht geschädigt werden, muss die 2. Behandlung (mit Ameisensäure) spätestens Mitte September beginnen. Wichtig ist, dass das Zeitfenster zwischen den beiden Sommerbehandlungen genügend gross ist, um Winterbienen aufzuziehen. Mindestens ein voller Brutzyklus muss möglich sein.
Selbst für Jungvölker und bei Wirtschaftsvölkern, bei denen im Juli ein Brutstopp mit Oxalsäure-Einsatz oder das Bannwaben-Verfahren durchgeführt wurde, ist die 2. Ameisensäure-Behandlung unerlässlich. Imkerinnen und Imker, welche befallsorientiert behandeln (Merkblatt 1.6.6.), entscheiden aufgrund einer vorgängigen Auszählung des natürlichen Milbenfalls, ob eine Behandlung notwendig ist.
Bringen Sie die Dispenser frühmorgens in die Völker, wenn’s draussen noch kühl ist. Vermeiden Sie nach Möglichkeit längere Regenperioden, damit die Verdunstung der Ameisensäure durch die anhaltend hohe Luftfeuchtigkeit nicht beeinträchtigt wird. Nach der Behandlung sind die Futtervorräte für den Winter zu vervollständigen.
| Weiterführende Informationen unter www.bienen.ch/merkblatt in folgenden BGD-Merkblättern: 1.2. Übersicht Methoden Sommerbehandlung 1.2.1. – 1.2.5. Varroa-Sommerbehandlung 4.2. Fütterung |
Der Bienengesundheitsdienst berät Sie gerne über die Gratisnummer 0800 274 274 (Montag bis Freitag, 8 – 16.30 Uhr) oder via E-Mail an info@apiservice.ch.
Referentin: Susanne Wimmer, Leiterin Labor Bienenprodukte und -gesundheit des OÖ Landesverbandes für Bienenzucht
Für Goldsiegelimker:innen gibt es einen Rabatt von Fr. 20.–
Der eintägige Kurs vermittelt breites Basisfachwissen bezüglich Produktion und Bewahrung von einwandfreier Honigqualität. Themenbereiche von A wie Abschäumen bis Z wie Zertifizierung und viele wertvolle Tipps.
Donnerstag, 26. November 2026 09.00 – 17.00 Uhr
Kurskosten inkl. Kursunterlagen und Verpflegung Fr. 200.-
Der zweitägige Kurs ist praxisnah und hauptsächlich auf unsere einheimischen Honige ausgerichtet. Themenbereiche: Grundlagen der Sensorik, Technik und Identifizierung der Honigaromen, analytische und deskriptive Honigsensorik.
Freitag/Samstag, 27./28. November 2026 8.30 – 17.00 Uhr
Kurskosten inkl. Kursunterlagen und Verpflegung Fr. 440.-
Auffrischungskurs für ehemlige Teilnehmer/-innen des Kurses Honigsensorik, 08.30 – 17.00 Uhr. Kurskosten pro Person Fr. 220.– inkl. Verpflegung.
Sonntag, 29. November 2026 8.30 – 17.00 Uhr
Kurskosten inkl. Kursunterlagen und Verpflegung Fr. 220.-
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Betriebskonzept* mit fachlicher und technischer Unterstützung vom BGD-Team mit Ihrem Laptop oder Tablet zu erstellen.
Aktuell gibt es noch freie Plätze beim Anlass vom 1. Oktober 2026 in Oerlikon (Start um 19.30 Uhr).
Die Teilnahme ist für alle Mitglieder einer Schweizer oder Liechtensteiner Imkersektion kostenlos.
Melden Sie sich mittels E-Mail an info@apiservice.ch an und geben Ihre persönlichen Koordinaten an (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Name der Sektion, bei der Sie Mitglied sind). Wir freuen uns auf Sie!
*Das Betriebskonzept stellt sicher, dass beim Imkern nichts vergessen geht und die Arbeiten zum idealen Zeitpunkt ausgeführt werden. Dies schafft bestmögliche Voraussetzungen für gesunde Bienen. Die internetbasierte Vorlage kann mit oder ohne Registrierung genutzt werden. Wer ein Login erstellt, kann seine persönlichen Konzepte mit den eigenen Kommentaren speichern und bei Bedarf jederzeit aktualisieren.