für Imker ist es in der Regel sehr mühsam alle Völker voll im Griff zu haben. Aus diesem Grund können Sie jetzt mit der Online Stockkarte von überall auf Ihre Völker zugreifen und Ihre Tätigkeiten dokumentieren und planen. Einfach und schnell ob Handy oder am PC/Laptop.
Ziel dieses Portals ist eine einfache Verwaltung für Bienenstände und deren Völker, damit der Imker nicht immer alles von Hand aufschreiben muss. Mit Hilfe eines QRCodes, welcher der Imker direkt auf dem Portal generieren und ausdrucken kann, kann mit dem Smartphone dieser gescannt werden und kommt so schnell auf den entsprechenden Bienenstock.
? Der ganz grosse Vorteil ist, dieses Portal kann von überall aus genutzt werden. Es ist eine Web Applikation und kann somit auf dem PC, Tablet oder Smartphone genutzt werden. So kann auch zuhause oder direkt am Bienenstand damit gearbeitet werden.
Unten habe ich ein paar Bilder angefügt, damit man sich ein Bild machen kann, wie das ganze aussieht. Mit dem Benutzer demo und dem Passwort demo kann man sich einloggen und ausprobieren. Es werden keine Änderungen übernommen!
Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:
Am Samstag, 24. Oktober 2026, organisiert der Cercle Exotique, mit der Unterstützung des BAFU, im Inforama Rüti (BE) eine nationale Fachtagung zum Schutz der Bienenstände vor der Asiatischen Hornisse.
Besonders freuen wir uns auf Pia Aumeier aus Deutschland, die zum Thema Bienengesundheit referieren wird. Weitere Fachpersonen aus der Schweiz, Frankreich und Spanien beleuchten Schutzvorrichtungen am Bienenstand, die Suche und Zerstörung von Hornissennestern sowie mögliche öffentliche Unterstützungs- und Fördermassnahmen. Ziel ist es, europäische Erfahrungen zusammenzuführen, praxistaugliche Lösungen kritisch zu vergleichen und Empfehlungen für die Schweiz zu diskutieren.
Die Tagung richtet sich an Imkerinnen und Imker, Vereinsvorstände und Fachpersonen. Deutsch und Französisch werden für das Publikum übersetzt. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt.Reservieren Sie sich den Termin und melden Sie sich Sie sich an:
AnmeldungWeitere Informationen erhalten Sie bei Gottlieb Dandliker, Koordinator des Arbeitsgruppe Asiatische Hornisse des Cercle Exotique, gottlieb.dandliker@gmail.com
Die Brutkontrolle ist eine der wichtigsten Massnahmen, um Krankheiten in einem frühen Stadium zu erkennen. Ein lückenhaftes Brutnest, ein ungewöhnlicher Geruch, abnormale Zelldeckel oder nicht gesund aussehende Maden können Anzeichen einer meldepflichtigen Seuche wie Faul- oder Sauerbrut sein.


Vorgehen im Falle von Faul- oder Sauerbrut:
Bei einem Verdacht auf eine der beiden meldepflichtigen Bienenseuchen ist unverzüglich der Bieneninspektor beizuziehen. Keinesfalls sind eigenhändig allfällige Sanierungsmassnahmen einzuleiten.
Hat sich der Verdacht bestätigt, müssen die Anweisungen der BieneninspektorInnen strikte befolgt werden. Völker, die sich in einem Sperrgebiet befinden, dürfen nicht verstellt werden. Die aktuellen Sperrgebiete sind auf den Internetseiten fast aller Kantone ersichtlich. Die Links dazu finden sich in einer Tabelle auf bienen.ch unterhalb der Technischen Weisungen.
Für Sanierungen kann beim BGD eine Handwaschwanne ausgeliehen oder für grössere Reinigungsaktionen das Bienengesundheitsmobil reserviert werden.
Merkblätter:
2. Übersicht Krankheiten und Schädlinge
2.1. Faulbrut
2.2. Sauerbrut
4.7.3. Gesunde Völker erkennen
BGD-Angebote Handwaschwanne und Bienengesundheitsmobil
Nach den heissen Sommertagen können wir nun im Garten wieder richtig aktiv werden. Beispielsweise mit dem Ansäen der Cool Flowers. Das sind einjährige Sommerblumen, die wir zwischen August und Oktober aussäen können. Sie überwintern als Jungpflanzen und geben dann im Frühjahr so richtig Gas. Das hat den Vorteil, dass sie etwas früher blühen als die Pflanzen, die wir erst im März oder April aussäen. Zudem sind sie auch robuster, da sie über den Winter ein starkes Wurzelgeflecht entwickeln konnte. Da sie im Frühling nicht mehr so zart sind, sind sie teilweise für Schnecken uninteressanter. Haben wir Sie überzeugt?
Zu den bienenfreundlichen «Cool Flowers» gehören Löwenmäulchen, Duftwicken, Ringelblumen, Garten-Skabiosen, Kornblume oder auch Schafgarben. Sie können die Pflanzen in Töpfen an einer geschützten Hauswand mit Mittags- und Nachmittagssonne ansäen. Aber auch eine Aussaat direkt im Beet ist möglich. Wenn tiefe Temperaturen und Frost angekündigt werden, decken Sie die Pflänzchen am besten mit einem Vlies zu.

Ringelblumen und Kornblumen gehören zu den Korbblütlern, die bei vielen Wildbienen hoch im Kurs sind. Die Pippau-Sandbiene (Andrena fulvago) oder die seltene Wegwarten-Sandbiene (Dasypoda hirtipes) besuchen ausschliesslich Korbblütler. Um das Nahrungsangebot zu ergänzen, säen oder pflanzen Sie am besten noch mehrjährige Korbblütler dazu, beispielsweise Wiesen-Flockenblumen oder Wegwarten.

Schon bald im Herbst lassen sich Wildstauden pflanzen, die ihnen – und den Bienen – in den kommenden Jahren viel Freude bereiten werden: Die Acker-Glockenblume, die im Juni von zahlreichen kleinen Bienen umschwärmt wird, zum Beispiel? Oder, falls Sie ein feuchtes Plätzchen haben, ein Blutweiderich, der Liebling der Blutweiderich-Sägehornbiene? Beginnen Sie jetzt schon mit der Planung und bestellen Sie die Pflanzen in Bio-Gärtnereien.

Bild und Text: Sarah Grossenbacher
Zwischen der ersten und zweiten Sommerbehandlung (niemals während der Behandlung) ist es Zeit für die Auffütterung.
Ein Volk benötigt zum Überwintern Futtervorräte von ca. 20 kg. Dies entspricht ungefähr 5 vollständig gefüllten Dadant-Brutwaben respektive 7 Schweizerkasten-Brutwaben. Die eingelagerte Futtermenge wird im Rahmen einer Volksdurchsicht ermittelt, entweder durch Schätzung der mit Futter bedeckten Wabenflächen oder durch Bestimmung des Futtergewichts. Fehlende Wintervorräte werden durch Flüssigfutter ergänzt.
Ein übermässiges Auffüttern ist zu vermeiden, damit im Spätsommer noch genügend Winterbienen produziert werden können und das Volk im Winter auf futterfreien Bereichen eine Traube bilden kann.
Die Fütterung in flüssiger Form (Zuckerwasser oder Sirup) sollte vorzugsweise am Abend erfolgen, damit die Bienen das Futter über Nacht eintragen können. Die Futterzargen müssen dicht und für Bienen von ausserhalb der Beute nicht zugänglich sein. Verschüttetes Futter ist sofort wegzuwaschen. Diese Vorsichtsmassnahmen helfen Räuberei zu vermeiden.