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Die Online Stockkarte

Ihr Vorteil

für Imker ist es in der Regel sehr mühsam alle Völker voll im Griff zu haben. Aus diesem Grund können Sie jetzt mit der Online Stockkarte von überall auf Ihre Völker zugreifen und Ihre Tätigkeiten dokumentieren und planen. Einfach und schnell ob Handy oder am PC/Laptop.

Ziel dieses Portals ist eine einfache Verwaltung für Bienenstände und deren Völker, damit der Imker nicht immer alles von Hand aufschreiben muss. Mit Hilfe eines QRCodes, welcher der Imker direkt auf dem Portal generieren und ausdrucken kann, kann mit dem Smartphone dieser gescannt werden und kommt so schnell auf den entsprechenden Bienenstock.

? Der ganz grosse Vorteil ist, dieses Portal kann von überall aus genutzt werden. Es ist eine Web Applikation und kann somit auf dem PC, Tablet oder Smartphone genutzt werden. So kann auch zuhause oder direkt am Bienenstand damit gearbeitet werden.

Unten habe ich ein paar Bilder angefügt, damit man sich ein Bild machen kann, wie das ganze aussieht. Mit dem Benutzer demo und dem Passwort demo kann man sich einloggen und ausprobieren. Es werden keine Änderungen übernommen!

Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

  • Standkarte, Informationen über Ihre Bienenstände
  • Stockkarte, Informationen über Ihre Völker auf dem Stand
  • Tätigkeiten Protokoll, hinzufügen, bearbeiten und löschen Ihrer Tätigkeiten
  • Hinweise, Sie können Hinweise erfassen, welche Sie via E-Mail rechtzeitig informiert
  • Drucken, Stockkarte und Behandlungsjournal einfach und schnell drucken oder ansehen
  • Trachtkalender, sehen Sie, welche Pflanze wann blüht
  • Betriebskonzept, erstellen sie einfach Ihr Betriebskonzept nach der Vorlage von bienen.ch
  • Home Account Info Quiz Trachtkalender home_work Betriebskonzept Hilfe Logout

    News von www.bienen.ch

    Völkerbeurteilung nach der Honigernte - 23.07.2021

    Für eine Beurteilung und Auslese der Bienenvölker ist eine regelmässige Durchsicht unerlässlich. Diese liefert wichtige Anhaltspunkte zum Gesundheitszustand eines Volkes und ermöglicht ein rechtzeitiges Handeln.

    Die Völkerbeurteilung oder Selektion betrifft nicht nur Züchter, sondern ist in Zusammenhang mit der Bienengesundheit für jede Imkerin und jeden Imker wichtig. Letztendlich geht es im Sinne einer vorbeugenden Massnahme darum, nur gesunde und starke Völker auf einem Bienenstand zu halten. Die Auslese betrifft sowohl Wirtschafts- wie auch Jungvölker.

    Im Sommer ist zwischen Honigernte und erster Ameisensäure-Sommerbehandlung der ideale Zeitpunkt für die Völkerbeurteilung und -auslese. Auch wenn es nichts zum Ernten gab, ist jetzt die Zeit dafür reif.

    Mittels Fluglochbeobachtung sowie Kontrolle von Volksstärke (mind. 10 besetzte Waben beim Wirtschaftsvolk), Brutgesundheit (gesundes Aussehen und alle Stadien vorhanden) und Futtervorräten, können Völker überprüft und wenn nötig vereint oder aufgelöst werden.

    Völker, die über reichlich unverdeckeltes Futter verfügen, sind vor dem Auffüttern mit Ameisensäure zu behandeln. Völker ohne offenes Futter sind erst ein wenig zu füttern (Flüssigfutter 3:2) und dann gegen die Milbe zu behandeln.  

    Kurzfilm «Völkerbeurteilung und -auslese» für den Sommer:
    Magazin                                   Schweizerkasten  
     

    Relevante Merkblätter (www.bienen.ch/merkblatt  ):
    4.7. Völkerbeurteilung und -auslese
    4.7.1. Völker vereinen
    4.7.2. Völker abtöten
    4.7.3. Gesunde Völker erkennen
    4.7.4. Umgang mit weisellosen Völkern

    Umfrage Honigerträge 2021: Jetzt registrieren! - 19.07.2021

    Ein paar Minuten dauert die Beantwortung unserer Umfragen. Helfen auch Sie mit und nehmen Sie an der Verlosung teil.

    BienenSchweiz führt jedes Jahr zwei Online-Umfragen durch. Im Frühjahr eine zu den Völkerverlusten, im Herbst eine zu den Honigerträgen. Um möglichst aussagekräftige Zahlen zu erhalten, ist es wünschenswert, wenn sich mindestens 10% der Schweizer Imker/-innen an den Umfragen beteiligen.

    Machen Sie auch mit?

    Es spielt keine Rolle, ob Sie zwei oder hundert Völker betreuen. Wichtig ist, dass Sie bereit sind, längerfristig teilzunehmen, denn nur so bekommen wir im Laufe der Jahre ein verlässliches Bild.

    Sie können sich bis zum 31.08.2021 für die Teilnahme eintragen: Link zur Registrierung  

    Anfang September werden wir Ihnen ein E-Mail mit dem Zugang zur Umfrage senden. Personen, die bisher den Link zu den Umfragen erhalten haben, sind bereits registriert und werden wiederum eingeladen. Eine Neuregistration ist für diese Imker/-innen nicht erforderlich.

    Unter den Teilnehmern werden 5 x 1 Karton (mit 800 Stück) Honigglasdeckel im Wert von je CHF 216.- verlost.

    Geschäftsstelle BienenSchweiz, Tel. 071 780 10 50, sekretariatbienenschweiz.ch   

    Honigkurse 2021 - nutzen Sie die letzte Gelegenheit - 17.07.2021

    Wegen der Corona-Situation mussten wir die beliebten Honigkurse vom November 2020 auf den August 2021 verschieben. Es sind nur noch in einem Sensorik-Kurs wenige Plätze frei. Profitieren Sie noch dieses Jahr von der Gelegenheit diese tollen Kurse zu besuchen. Die Kurse werden 2022 nicht durchgeführt.
     

    Kurs 1: Honigsensorik

    Der zweitägige Kurs ist praxisnah und hauptsächlich auf unsere einheimischen Honige ausgerichtet. Themenbereiche: Grundlagen der Sensorik, Technik und Identifizierung der Honigaromen, analytische und deskriptive Honigsensorik:

    • Freitag und Samstag  20. und 21.08.2021 im BBZP Pfäffikon SZ ***ausgebucht***
    • Sonntag und Montag 22. und 23.08.2021 im BBZP Pfäffikon SZ  ***wenige Plätze frei***

    08.30 - 17.00 Uhr. Kurskosten pro Person Fr. 440.- inklusive Verpflegung.


    Kurs 2: Honig – einwandfreie Qualität

    Der eintägige Kurs vermittelt breites Basisfachwissen bezüglich Produktion und Bewahrung von einwandfreier Honigqualität. Themenbereiche von A wie Abschäumen bis Z wie Zertifizierung und viele wertvolle Tipps.

    • Donnerstag, 19.8.2021 im BBZP Pfäffikon SZ ***ausgebucht***

    09.00 – 17.00 Uhr. Kurskosten pro Person Fr. 200.- inklusive Verpflegung.
     

    Kursleitung

    Frau Susanne Wimmer, Expertin Honigsensorik, Leiterin des Labors für Bienenprodukte und Bienengesundheit beim Imkereizentrum Linz.


    Durchführung

    Da wir nicht mehr durch die QuNaV-Kampagne des Bundes unterstützt werden, mussten wir die Kursgebühren anpassen. Die Platzzahl ist beschränkt. Durchführung nur, wenn eine bestimmte Teilnehmerzahl erreicht wird.
     

    Anmeldung bis 25.07.2021

    Download Anmeldeformular  


    Für weitere Auskünfte steht Ihnen Manuela Lechthaler gerne zur Verfügung:

    Geschäftsstelle BienenSchweiz, Jakob Signer-Strasse 4, 9050 Appenzell Tel. 071 780 10 50, honigbienenschweiz.ch  

    Schlechtes Honigjahr macht Schlagzeilen - 14.07.2021

    Die Berichterstattung in den Medien wird manchmal durch Zufälle ausgelöst. In der vergangenen Woche berichteten zahlreiche Medien darüber, dass dieses Jahr für die meisten Imkerinnen und Imker ein sehr schlechtes Honigjahr ist. Am Anfang dieser Serie stand ein Radiobeitrag im Espresso   von SRF vom Montag, 5. Juli. Die Journalistin Nicole Roos wollte Honig kaufen gehen und erfuhr von ihrem Imker, dass es derzeit keinen Honig gibt. Sie erhielt anschliessend von den Vertretern von BienenSchweiz die Bestätigung und es entstand der erwähnte Beitrag im Magazin Espresso. Aus dem Radiobeitrag erstellte dann die Redaktion von 20 Minuten innert Kürze einen online-Artikel  . Die NZZ   zog nach, wobei der Journalist Robin Schwarzenbach noch weiter recherchierte und den Honigverarbeiter Narimpex und die Migros kontaktierte. Deshalb wissen wir, dass auch im Ausland die Honigernten teilweise schlecht ausfallen werden. Weitere Zeitungen wie der Blick   berichteten über die schlechte Honigernte im Tessin. Und in den Ostschweizer Zeitungen   von CH-Media wurde ein breit aufbereiteter Artikel mit einem Porträt des Imkerpaars August und Cecile Brunner aus Züberwangen publiziert, bei dem auch die ausfallende Honigernte der «Aufhänger» war. 

    Medienbeiträge fördern Bienenwissen 

    Natürlich wären wir Imkerinnen und Imker lieber mit positiveren Nachrichten als mit dem absehbar schlechten Honigjahr in den Medien präsent. Einen grossen Vorteil bietet die Berichterstattung trotzdem: Die Medien erklären Zusammenhänge und vermitteln Wissen. Für die Verantwortlichen von BienenSchweiz, welche Red und Antwort stehen, stellt dies allerdings auch einen grossen zeitlichen Aufwand dar. Wenige Journalistinnen und Journalisten haben besondere Vorkenntnisse im Bereich Bienen, weshalb vorab in längeren Gesprächen Grundwissen über die Imkerei und die Biologie der Biene vermittelt werden muss. Nur schon den Unterschied zwischen Blüten- und Waldhonig kennen die wenigsten Medienvertreter.

    Warum ein schlechtes Honigjahr nicht ungewöhnlich ist 

    Schlechte Honigjahre sind grundsätzlich nichts Aussergewöhnliches und kommen immer wieder vor, wie letztes Mal im 2019  . Die Ernte von Blütenhonig im Frühling und Vorsommer hängt vom geeigneten Flugwetter für die Bienen zum Blühzeitpunkt der Pflanzen ab, welche gute Nektarerzeuger sind. Dazu gehören die diversen Obstbäume, der Löwenzahn, der Raps und viele mehr. Kühle Temperaturen, regnerisches Wetter oder viel Wind wie im 2021 hindern die Honigbienen an ihrem Sammelflug. Aber auch wenn gutes Flugwetter herrscht, dürfen die Böden nicht zu trocken sein. Denn der Nektar als Grundstoff, der den Bienen für die Erzeugung von Honig dient, ist eine Flüssigkeit und bei trockenen Böden produzieren die Pflanzen entsprechend weniger Nektar. 

    Ob die Bienen sogenannten Waldhonig gewinnen können, kann man auch nicht zuverlässig voraussagen. Die Faktoren, welche das Wachstum der Populationen von Honigtauerzeugern (Rinden- und Napfschildläuse) beeinflussen, sind teilweise bekannt. Aber das Zusammenspiel der Faktoren, welches zu guten Blatthonigjahren führt, ist sehr komplex . Sicher ist, dass wenn es im Sommer aus Kübeln regnet oder gar hagelt, die Honigtauerzeuger von den Bäumen und Tannen gespült werden. Die definitive Beurteilung des Honigjahres 2021 in der Schweiz mit entsprechenden Mengenangaben pro Region wird apisuisse, der Dachverband der Schweizerischen Bienenzüchtervereine, nach einer Umfrage bei den Imkerinnen und Imkern  per Ende Oktober publizieren. 

    Existenzgefährdend für Berufsimker

    Weil sehr viele Faktoren zusammen spielen müssen, damit gute Honigerträge erzielt werden, ist es denn auch kein Wunder, dass in der Schweiz nur wenige Imkerinnen oder Imker haupt- oder nebenberuflich tätig und damit vom Honigertrag abhängig sind. Das unternehmerische Risiko ist sehr gross und Ausfälle nicht versicherbar. In Jahren wie dem heurigen fällt nicht nur der Honigertrag fast gänzlich aus, die Imkerinnen und Imker haben sogar Zusatzkosten, weil die Bienen gefüttert werden müssen. Für die Mehrheit der Imkerinnen und Imker ist diese Situation sehr unschön, aber nicht ganz aussergewöhnlich; für Berufsimker können solche Jahre wie 2021 jedoch existenzgefährdend sein. 

    Dass die Wetterbedingungen auch auf die wichtige Bestäubungsleistung der Bienen bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen eine hohe Auswirkung haben, wird vielfach unterschätzt. Mit dem Einsatz für ein vielfältiges Blühangebot über die ganze Vegetationsperiode können wir alle bessere Voraussetzungen schaffen, dass den Wild- und Honigbienen ein ausreichendes Nektar- und Pollenangebot in naher Umgebung zur Verfügung steht. Um dieses Wissen und die Umsetzung zu fördern bietet BienenSchweiz seit 2021 sogenannte Kurse Bienenschutz   an, die sich an interessierte Privatpersonen und Berufsleute wenden.